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...dann konnte vielleicht der 2. Info-Samstag der Blumensteinschule Obersuhl am 18. Januar 2020 weiterhelfen.

Nachdem es bei der ersten Infoveranstaltung der Schule im November einen großen Ansturm gab, konnten dieses Mal die 32 neugierigen Viertklässler mit ihren Eltern die verschiedenen Angebote, Profile, Besonderheiten und Ausstattungen der BSO in ruhiger Atmosphäre bestaunen.

Gestaltet wurde dieser Vormittag traditionell von verschiedenen „Blumensteinern“ der Schulgemeinschaft. Dazu gehören nicht nur Schulleiterin Doritha Rudschewski, ihr Stellvertreter Thorsten Gräf und Organisatorin Ragna Weyh, sondern auch:

  • Elternvertreter, die mit Rat und Tat die Durchführung des Tages unterstützten,
  • der Hausmeister Michael Gräf, der das „Schulbackhaus“ öffnete und die Kinder mit leckerer selbstgebackener Pizza empfing,
  • Schülerinnen und Schüler, die musikalisch den Tag anklingen ließen, bei der Getränkeversorgung halfen, Projekte vorstellten und über ihren Schulalltag an der BSO „plauderten“,
  • Mitarbeiter des DRK, die ein kostenloses Mittagessen bereitstellten und last but not least
  • Lehrerinnen und Lehrer, die Einblicke in ihre Tätigkeiten und Unterrichtsfächer gaben, in welche die interessierten Viertklässler in einzelnen Gruppen „hineinschnupperten“, während die Eltern in der Aula von Frau Rudschewski die wichtigsten Informationen zu einem Schulbesuch an der Blumensteinschule erhielten.

(Christin Witter)

Sich für krebskranke Menschen – ob groß, ob klein – einzusetzen, haben sich die achten Klassen am 26.09.19 zum Ziel gesetzt. 93 Schülerinnen und Schüler, die nicht am alljährlichen Sponsorenlauf teilnehmen, weil es „einfach so ist“, weil „es alle machen oder gemacht haben“. Innerhalb von gerade einmal zwei Zeitstunden legten sie eine Strecke von Obersuhl nach London zurück. Knapp 1100 Kilometer in Form von 2285 Stadionrunden! Gemeinsam im Jahrgang war bereits im Vorfeld entschieden worden, dass ihre „erlaufenen“ Spendengelder dem Kinderhospiz Mitteldeutschland e.V. sowie der Kinderkrebsstation des Klinikums Erfurt ein wenig Licht ins Dunkel bringen sollen. Hier der Radiobericht:

Unter der Schirmherrschaft des Schulfördervereins der Blumensteinschule und des Wildecker Geschichtsvereins zeigen wir die Dokumentation

"Jetzt - nach so viele Jahren",

die unter anderem mit dem Grimme Preis in Gold ausgezeichnet wurde, für alle interessierten Eltern/Lehrer/Schüler

am 17.12.2019 um 14 Uhr in der Aula der Blumensteinschule in Wildeck-Obersuhl.

CD Rhina1

Bis 1923 war das idyllische zwischen Bad Hersfeld und Hünfeld gelegene Rhina  ein Ort, in dem mehr als die Hälfte der Dorfbewohner jüdisch waren. Lange Zeit wurde es "Klein-Jerusalem" genannt. Als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, wurde diese alte jüdische Gemeinde zugrunde gerichtet, und die meisten Juden wurden in Konzentrationslager deportiert.

In Rhina blieb von ihnen nicht mehr als ein verwüsteter Friedhof zurück. 1981 drehte ein Filmteam des Hessischen Rundfunks unter der Regie von Pavel Schnabel eine eindrucksvolle Dokumentation über das einst so jüdische Dorf in Hessen. Befragt nach den früheren Nachbarn erzählten die Rhinaer vom friedlichen Miteinander damals.

Die Filmautoren Pavel Schnabel und Harald Lüders suchten aber auch nach überlebenden jüdischen Rhinaern, um so nach ihren Erinnerungen zu hören. Einige trafen sie in New York. Auch sie sind anfänglich zögerlich, wollen nicht gern über die Vergangenheit reden. Doch schnell wird klar, dass sie aus anderen Gründen schweigen. Die Überlebenden schildern ganz andere Ereignisse.

Höhepunkt des Films ist eine emotionale Konfrontation: Die Rhinaer sehen ihre ehemaligen Nachbarn auf der Leinwand wieder und werden konfrontiert mit der verdrängten und so lange verschwiegenen Geschichte. Jahrzehnte nach seiner Entstehung hat dieser mehrfach preisgekrönte Film nichts von seiner Brisanz verloren - im Gegenteil.

Gerade angesichts jüngster Versuche, das nationalsozialistische Verbrechen zu relativieren, und des sich zunehmend artikulierenden Antisemitismus hat dieser Einblick in das kollektive Gedächtnis eines deutschen Dorfes beklemmende Aktualität.

!!! Wir sind stolz !!!

Am 22. November 2019 wurden 48 Schulen aus Hessen  als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Die Veranstaltung fand auf Einladung der K+S Aktiengesellschaft in Kassel statt. 19 Schulen erhielten das erste Mal die Auszeichnung und 29 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Siegel „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Zur letzteren Gruppe gehört auch die Blumensteinschule in Wildeck-Obersuhl, die wiederholt einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess durchlaufen, auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet, und nun in 2019 wieder geehrt wurde.

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Wir dürfen niemals aufhören, Gutes zu tun, selbst wenn es schwer und fordernd ist.

Diese Worte, geprägt vom Heiligen Franziskus, tragen so viel Wahres in sich, dass die Bedeutung für uns alle fassbar sein sollte. Häufig erwächst der Eindruck, dass es oft Jugendlichen am leichtesten fällt, den Blick von sich selbst abzuwenden, um ihrem Gegenüber helfend zur Seite zu stehen. Obwohl ihnen der Erfahrungsschatz eines Erwachsenen fehlt, helfen sie instinktiv und ohne die Erwartung einer Gegenleistung. Jemandem zu helfen, dessen Leben schier unüberwindbar Hürden offenbart, stärkt das eigene emotionale Selbst, auch wenn es vorerst negative Gedanken verursachen kann.

Wobei… Hausaufgaben in der Schule fix abschreiben zu lassen, wenn die Fahrt im Bus nicht ausreichend Zeit ließ, macht wahrscheinlich nur sehr wenige traurig – von beiden Seiten. Doch was, wenn einem die Endlichkeit des Daseins mit voller Härte vor Augen geführt wird? Was, wenn selbst kleinste Kinder, die mit gleichaltrigen Freunden Tollen und Toben sollten, um ihr Leben kämpfen müssen? Diese Bilder erwirken Betroffenheit und den kaum stillbaren Wunsch zu helfen. Ist das unter „Gutes tun“ zu verstehen?

Unser Jahrgang acht sieht das sicher nicht als solches an. Vielmehr kommentierten zahlreiche Schüler dies als Selbstverständlichkeit, denjenigen ein ganz klein wenig Unterstützung zu zeigen, denen selbst die Kraft fehlt. Mag es pathetisch klingen, aber ist es nicht hoch lobenswert, dass unsere Jugendlichen jährlich für Schwächere antreten und all ihre physischen Kräfte einfließen lassen, um die Welt ein wenig besser zu machen?

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Weiterlesen: Helfen macht glücklich?! – Der Sponsorenlauf der 8. Klassen am 26.9.2019

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