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Eltern LAN Flyer HEF ROF 2020

Auf diesem Wege möchte ich Sie über ein besonderes Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung aufmerksam machen. Wie Sie dem anhängendem Flyer entnehmen können, soll diese Veranstaltung am Samstag, den 29.02. an der Blumensteinschule stattfinden. Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass das Thema Computerspiele/Games und was macht das mit dem Umfeld und mit den Spielern/Kindern, viele Eltern umtreibt. Deshalb freue ich mich, dass es mit Unterstützung unseres Schulsozialarbeiters Jochen Berthel gelungen ist, dieses besondere Medienangebot an die Blumensteinschule zu holen. Die Anzahl der Plätze ist zunächst begrenzt. Die Kosten übernimmt komplett die Bundeszentrale. Bitte melden sie sich bei Interesse verbindlich über die angegebene Email oder telefonisch über Jochen Berthel 06626 7732515 an. Gern können Sie diese Information auch an Ihre Elternschaft weiterleiten, wobei zeitnah eine Information über unsere Schulhomepage und über einen Elternbrief in der nächsten Woche erfolgten wird.

-> Flyer

Mit freundlichen Grüßen

Doritha Rudschewski

...dann konnte vielleicht der 2. Info-Samstag der Blumensteinschule Obersuhl am 18. Januar 2020 weiterhelfen.

Nachdem es bei der ersten Infoveranstaltung der Schule im November einen großen Ansturm gab, konnten dieses Mal die 32 neugierigen Viertklässler mit ihren Eltern die verschiedenen Angebote, Profile, Besonderheiten und Ausstattungen der BSO in ruhiger Atmosphäre bestaunen.

Gestaltet wurde dieser Vormittag traditionell von verschiedenen „Blumensteinern“ der Schulgemeinschaft. Dazu gehören nicht nur Schulleiterin Doritha Rudschewski, ihr Stellvertreter Thorsten Gräf und Organisatorin Ragna Weyh, sondern auch:

  • Elternvertreter, die mit Rat und Tat die Durchführung des Tages unterstützten,
  • der Hausmeister Michael Gräf, der das „Schulbackhaus“ öffnete und die Kinder mit leckerer selbstgebackener Pizza empfing,
  • Schülerinnen und Schüler, die musikalisch den Tag anklingen ließen, bei der Getränkeversorgung halfen, Projekte vorstellten und über ihren Schulalltag an der BSO „plauderten“,
  • Mitarbeiter des DRK, die ein kostenloses Mittagessen bereitstellten und last but not least
  • Lehrerinnen und Lehrer, die Einblicke in ihre Tätigkeiten und Unterrichtsfächer gaben, in welche die interessierten Viertklässler in einzelnen Gruppen „hineinschnupperten“, während die Eltern in der Aula von Frau Rudschewski die wichtigsten Informationen zu einem Schulbesuch an der Blumensteinschule erhielten.

(Christin Witter)

Sich für krebskranke Menschen – ob groß, ob klein – einzusetzen, haben sich die achten Klassen am 26.09.19 zum Ziel gesetzt. 93 Schülerinnen und Schüler, die nicht am alljährlichen Sponsorenlauf teilnehmen, weil es „einfach so ist“, weil „es alle machen oder gemacht haben“. Innerhalb von gerade einmal zwei Zeitstunden legten sie eine Strecke von Obersuhl nach London zurück. Knapp 1100 Kilometer in Form von 2285 Stadionrunden! Gemeinsam im Jahrgang war bereits im Vorfeld entschieden worden, dass ihre „erlaufenen“ Spendengelder dem Kinderhospiz Mitteldeutschland e.V. sowie der Kinderkrebsstation des Klinikums Erfurt ein wenig Licht ins Dunkel bringen sollen. Hier der Radiobericht:

Unter der Schirmherrschaft des Schulfördervereins der Blumensteinschule und des Wildecker Geschichtsvereins zeigen wir die Dokumentation

"Jetzt - nach so viele Jahren",

die unter anderem mit dem Grimme Preis in Gold ausgezeichnet wurde, für alle interessierten Eltern/Lehrer/Schüler

am 17.12.2019 um 14 Uhr in der Aula der Blumensteinschule in Wildeck-Obersuhl.

CD Rhina1

Bis 1923 war das idyllische zwischen Bad Hersfeld und Hünfeld gelegene Rhina  ein Ort, in dem mehr als die Hälfte der Dorfbewohner jüdisch waren. Lange Zeit wurde es "Klein-Jerusalem" genannt. Als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, wurde diese alte jüdische Gemeinde zugrunde gerichtet, und die meisten Juden wurden in Konzentrationslager deportiert.

In Rhina blieb von ihnen nicht mehr als ein verwüsteter Friedhof zurück. 1981 drehte ein Filmteam des Hessischen Rundfunks unter der Regie von Pavel Schnabel eine eindrucksvolle Dokumentation über das einst so jüdische Dorf in Hessen. Befragt nach den früheren Nachbarn erzählten die Rhinaer vom friedlichen Miteinander damals.

Die Filmautoren Pavel Schnabel und Harald Lüders suchten aber auch nach überlebenden jüdischen Rhinaern, um so nach ihren Erinnerungen zu hören. Einige trafen sie in New York. Auch sie sind anfänglich zögerlich, wollen nicht gern über die Vergangenheit reden. Doch schnell wird klar, dass sie aus anderen Gründen schweigen. Die Überlebenden schildern ganz andere Ereignisse.

Höhepunkt des Films ist eine emotionale Konfrontation: Die Rhinaer sehen ihre ehemaligen Nachbarn auf der Leinwand wieder und werden konfrontiert mit der verdrängten und so lange verschwiegenen Geschichte. Jahrzehnte nach seiner Entstehung hat dieser mehrfach preisgekrönte Film nichts von seiner Brisanz verloren - im Gegenteil.

Gerade angesichts jüngster Versuche, das nationalsozialistische Verbrechen zu relativieren, und des sich zunehmend artikulierenden Antisemitismus hat dieser Einblick in das kollektive Gedächtnis eines deutschen Dorfes beklemmende Aktualität.

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